Titel : Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich! – Mein Leben als minderjährige Prostituierte in Deutschland
Autor : Lisa Müller
Verlag : Schwarzkopf & Schwarzkopf
Erschienen am : 12.03.2013
Format : eBook (6,99), Taschenbuch (9,95)
Seitenanzahl der Print-Ausgabe : 288
Teil einer Reihe : Nein
Vergabe :  3 ?
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INHALT :

Warum entscheidet sich eine junge Frau im Alter von 14 Jahren freiwillig und ohne jeden Zwang dazu, Sex für Geld anzubieten und sich zahlende Freier zu suchen?

Sie tut es nie unter dem Einfluss von Trunkenheit oder Drogen, und auch nicht, um für Drogen Geld zu verdienen. Sie verdient aber viel Geld, und sie tut es immer selbstbestimmt und ohne einen Zuhälter.

Doch was geschieht mit ihr und ihrer Psyche in den kommenden Jahren, und wie schafft sie es, mit 18 Jahren auszusteigen – gerade noch rechtzeitig, wie sie später sagt?

Lisa Müller, eine ganz normale junge Frau aus Deutschland, hat dieses Leben gelebt. Sie sagt, dass ihr Werdegang gar nicht so unnormal ist, auch wenn nicht viele schon mit 14 beginnen. Sie sagt: »Sie können mir glauben, dass es mehr von meiner Sorte gibt, als Sie sich denken wollen. Sex für Geld ist normal geworden, aber ich bin froh, dass ich den Ausstieg geschafft habe.«

MEINE MEINUNG :

Krasser Scheiss! Sorry, aber anders kann man diese Story nicht beschreiben.

Ich finde es gut, dass die Autorin über ihre Vergangenheit geschrieben hat. Sie hat in meinen Augen keine Details ausgelassen, was manchmal schon fast zu viel des Guten war. Es ist erschreckend zu lesen, wie ein Mädchen von gerade mal 14 Jahren, so egoistisch sein kann. Anders kann man es nicht ausdrücken. Viele Mädchen in diesem Alter denken zwar über Jungs und vielleicht auch über Sex nach, aber doch nicht in dieser Menge. Es ist irgendwie abartig wie so ein junges hübsches Mädchen ihr Leben einfach wegwerfen kann und einfach alles für Geld tut.

Die Story lässt sich leicht lesen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Jedoch nicht aus dem Grund, dass es so super spannend geschrieben ist, nein, sondern weil ich stellenweise einfach nicht fassen konnte, was ich gerade lese. Des öfteren dachte ich mir, dass es schlimmer kaum werden könnte, aber weit gefehlt.

Im Großen und Ganzen finde ich es einfach nur traurig, dass solch eine Geschichte im Leben einer Frau überhaupt passieren kann. Ja ok, sie hat sich dieses Leben selbst ausgesucht, aber dennoch hätten mehr Leute sie warnen sollen, auch wenn das wahrscheinlich nicht gebracht hätte, so wie sie drauf war.

Ich würde es keinem unter 16 Jahren empfehlen, da es doch ein zu starker Tubak ist.